Strupierte Füße

Strupierte füße wortfeiler barbara piontek

Manchmal stolpere ich über Wörter. Meist nicht über solche, die jede:r kennt und benutzt, eher über seltene, die klingen, als hätten sie schon einiges erlebt. Neulich bin ich auf „strupiert“ gestoßen. Ein Wort, das früher wohl viel häufiger durchs Leben torkelte als heute. Und das kam so:Damals gab es Telefonbücher, davor gab es Adressbücher. Soziokulturell … Weiterlesen

Honigkuchenpferd und Maikäfer

Wortfeiler honigkuchenpferd maikäfer

Die Genese des Glücksgeflitters Meine Schweizer Schwiegermutter hat ein Fest gegeben und gestrahlt wie ein Maikäfer. Eigentlich war es ein Kaffeekränzchen hochbetagter Damen, aber sei es drum, der Maikäfer wunderte mich. In Deutschland hätten wir ein Honigkuchenpferd bemüht. Schauen wir mal! Eine kleine Linguistik der Glücksgesichter Im Deutschen grinsen wir wie ein Honigkuchenpferd oder strahlen … Weiterlesen

Vom Klönen und Chlönen.

Klönen chlönen wortfeiler

Klönen war für mich immer ein norddeutsches Verb, genau wie Klönschnack eine typische Hamburger Sache ist. Und dann kommt mein weltbester Mann (gebürtiger Zürcher) um die Ecke und sagt: Ach, das ewige Geklöne von …! Moment! Was hat er gesagt? Deutschschweizer kennen das Wort klönen? In der Deutschschweiz klönt jemand? Fast. Lust auf ein wenig Wortwissen und Etymologie zum Verb klönen? Könnt Ihr haben!

Weiterlesen

Radau, Rabatz und Sirach

ein übelgelaunter grüner vogel

Ihr kennt das: Es gibt Tage, an denen geht alles schief. Ganz egal, was man macht – es geht schief! Dann stehe mit dem sogenannten falschen Fuß auf (mit rechts, weil ich linksläufig ticke), laufe vor eine Tür, stoße mir den Zeh und mein Arm bekommt einen blauen Fleck von der Türklinke, alle Gegenstände fallen … Weiterlesen

Von Gesocks und Strümpfen.

gehäkelte strümpfe oder socken in grau und weiß

Als gebürtige Ruhrgebietseinwohnerin habe ich von Haus aus eine Neigung zu direkten, verbalen Äußerungen – ich motze und verwende Schimpfwörter. Daran konnte der ostpreußische Teil meiner Familie, der von dialektalen Verbalverwüstungen gar nichts hielt, und auch nicht der Schweizer Teil der Familie, der Euphemisierungen und Konjunktivierung kulturell bedingt lebt, nichts ändern. Kurz: Ich fluche wie … Weiterlesen

Als wie wennze Goethe wärs

Wortfeiler als und wie deutsch rechtschreibung

Da steh‘ ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor. Kennen wir alle, oder? Das hat Johann Wolfgang von Goethe im Faust geschrieben — klassische Bildung!

Goethe hatte Glück, denn als er sein Werk schrieb und veröffentlichte, gab es den Duden noch nicht, ergo gab es keine verbindliche und auch keine einheitliche Rechtschreibung und Grammatik der deutschen Sprache. Ein Grund, warum Goethe machen konnte, was er wollte! Und das tat er, wie wir an dem Konstrukt als wie sehen.

Weiterlesen

Es sind (zwar nur) funktionale und ein Keks der VGWort, aber ich weise darauf hin, dass diese Website Cookies verwendet. Bitte wählen!

Datenschutzerklärung